Brustverkleinerung

Brustverkleinerung

Gründe für eine Brustverkleinerung

Ein Busen wird oftmals als zu groß empfunden, wenn das Verhältnis der Körpergröße nicht mit dem Brustvolumen harmonisiert. Die Gründe für eine gewünschte Brustverkleinerung können sehr vielfältig sein. Die Frau kann sich aufgrund Ihrer Brustgröße in Ihrer Bewegungsfreiheit gehemmt fühlen. Alltägliche Dinge wie Sport oder einfaches Liegen können problematisch werden. Das Gewicht der Brüste kann zudem Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen verursachen. Ein weiteres Problem kann das frühzeitige Absenken der Brust sein.

Durchführung der Brustverkleinerung / Reduktion

Durch eine Brustverkleinerung wird das Brustvolumen im Verhältnis zum Ausgangsvolumen reduziert. Hierzu stehen verschiedene Techniken zur Verfügung. Die Wahl der Behandlungstechnik und der Schnittführung ist individuell von den Wünschen und körperlichen Voraussetzungen der Patientin abhängig. Sollte ein sehr breiter Brustansatz vorliegen, kann die Kombination mit einer Fettabsaugung zu sehr guten Ergebnissen führen.

Da eine sehr große Brust oftmals mit einem Verlust an Elastizität des Brustgewebes einhergeht, wird in den meisten Fällen das abgesenkte Drüsengewebe nach oben versetzt, um das schlaffe, obere Gewebe auszufüllen. Zu tief sitzende Brustwarzen können hoch verlegt und überschüssiges Gewebe entfernt werden. Durch eine reduzierte Brustbasis und eine Neumodellierung des Busens kommt es somit zu einem harmonischeren und zentraleren Gesamteindruck. Durch diese Techniken kann ebenfalls eine Asymmetrie der Brüste korrigiert werden.

Vor einer Brustkorrektur durch Brustvergrößerung, Bruststraffung oder Brustverkleinerung.

Bei den Eingriffen zur Korrektur der Brust handelt es sich um operative Eingriffe mit Einschnitten in das Gewebe. Um während und nach der Operation eine übermäßige Einblutung in das Gewebe zu verringern, sollten Blut verdünnende Medikamente wie Aspirin® oder ähnliches mindestens 1 Woche vor Ihrem Termin und auch im Abheilungszeitraum vermieden werden. Blutverdünnent wirkt ebenfalls der Konsum von Alkohol!

Erfahrungsgemäß wird bei starken Raucherinnen ein besseres Wundheilungsergebniss erzielt, wenn der Nikotinkonsum mindestens 2 Wochen vor der Operation reduziert wird. Das Operationsgewebe ist dadurch besser durchblutet und der Körper kann die Wundränder mit Körpereigenen, heilungsfördernden Stoffen versorgen. Sollten Sie bezüglich des Konsums von Genussmitteln oder Medikamenten verunsichert sein, ist es sehr wichtig, dass dies im persönlichen Beratungsgespräch geklärt wird und somit alle Unklarheiten aus dem Weg geräumt werden.

Des Weiteren es ist möglich, das Brustgewebe vor der Operation durch gute Pflege und Massagen auf die Operation vorzubereiten. Erfahrungsgemäß kann hierdurch die Wundheilung positiv beeinflusst werden. Zudem dient es der besseren Auseinandersetzung mit der eigenen Brust und hilft somit zusätzlich, Ihre genauen Wünsche an die neue Brustform besser formulieren zu können.

Anästhesie

In der Regel werden alle Korrektureingriffe an der Brust in Vollnarkose durchgeführt und es folgt eine stationäre Aufnahme von 1 Tag. In seltenen Fällen können Brustvergrößerung, Brustverkleinerung oder Bruststraffung auch ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Nach der Operation

Auch die postoperative Überwachung nach einer Brustoperation ist bei uns optimal gewährleistet. Nach der Operation bleibt die Patientin für 1-2 Nächte in der unserer Clinic. Die Redondrainagen werden nach ca. 24 Stunden gezogen und ein Verbandswechsel wird durchgeführt. Wir empfehlen die prophylaktische Einnahme eines Antibiotikums sowie eines entzündungshemmenden Präparates für ca. 5 Tage. Des Weiteren ist es für die folgenden 6 Wochen erforderlich, einen Spezial-BH nach Anweisung des behandelnden Arztes zu tragen.

Nach der Operation dürfen keine sportlichen Aktivitäten durchgeführt werden. Genauso sind Sauna, Sonnenbäder oder Solarienbesuche dringend zu vermeiden, damit die Narben nicht braun verfärben.

Risiken und Nebenwirkungen von Brustoperationen

Über Risiken und Nebenwirkungen wird der behandelnde Arzt die Patientin selbstverständlich ausführlich persönlich informieren. Die Komplikationsrate bei einer Brustvergrößerung, einer Bruststraffung oder einer Brustverkleinerung ist allerdings bei sorgfältig durchgeführter Operation und entsprechender prä- und postoperativer Pflege sehr niedrig.


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Münster: Brustverkleinerung
 
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