Brustvergrößerung mit Eigenfett

Brustrekonstruktion mit Eigenfett

Korrekturen der Brustform und –größe sowie die Wiederherstellung nach erfolgreicher Behandlung von Brusttumoren gehört zu den häufigsten Operationsverfahren in der plastischen und ästhetischen Chirurgie.
Die Vergrößerung / wieder Herstellung einer Brust wird in der Regel mit einem Silikonimplantat erreicht.


Es gibt eine neuere Methode für einen volleren Busen.  So erzielt die weiterentwickelte Technik der Eigenfett-Unterspritzung hervorragende Ergebnisse beim Brustaufbau.
„Vor über 30 Jahren hat der plastische Chirurg Dr. Sidney, Coleman, ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe Fettzellen schonend gewonnen und verpflanzt werden können.
Dieses Verfahren wird auch routinemäßig bei uns in der Klinik zur Gesichtsverjüngung durch Verpflanzung kleinerer Fettmengen eingesetzt.
Jetzt aber gibt es immer mehr Erfahrungen in den letzten 20 Jahren mit Fett Transplantationen und deren positiven Ergebnissen.
Ein neues narbensparendes Verfahren hat sich so in den letzten 2-3 Jahren etabliert und wird von mir hier in der Klinik mit zunehmender  Frequenz eingesetzt – die Brustvergrößerung durch Eigenfett sowie der Aufbau nach abgeschlossener Tumorbehandlung.

Bei dieser Operation wird Fett durch eine spezielle Art der Fettabsaugung gewonnen und nach Trennung von den flüssigen Bestandteilen in die Brust injiziert. Das Fett darf nur hinter die Brustdrüse oder direkt unter die Haut platziert werden. Nicht in die Drüse. Die Operation wird bei uns unter Vollnarkose durchgeführt und führt in der Regel zu einem eintägigen stationären Aufenthalt.

Manche Ärzte bieten diese Behandlungsmethode auch mit zugefügten Stammzellen an.
Ich kann im Augenblick nur zum Brustaufbau mit Eigenfett ohne Stammzellanreicherung raten. Die Gründe dafür sind: Es gibt keinerlei fundierte wissenschaftliche Belege für ein besseres Ergebnis bei dieser Methode, welche fachintern sehr umstritten ist. Langzeitfolgen sind bisher nicht erforscht.

Eigenfett Transplantation - was ist der Vorteil dieses Verfahrens?

  • Es handelt sich um ein minimalinvasives Verfahren
  • Es hinterlässt kaum sichtbare Narben
  • Die Patientinnen können nach kurzer Zeit wieder ihren normalen Tätigkeiten nachgehen
  • Die Patientin hat kein Fremdmaterial im Körper
  • Es gibt keine Implantat relevanten Komplikationen
  • Es fühlt sich natürlich an und sieht natürlich aus
  • Man erzielt einen guten push up Effekt
  • Und zuletzt – man ist außerdem das ein oder andere Fettpolster an unerwünschten Stellen los.“

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Münster: Brustrekonstruktion mit Eigenfett
 
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